
NARM® Therapie & Coaching
in Berlin und online
NARM® in Kürze
- beziehungsorientierte Psychotherapie und Coaching
- entwickelt für die Arbeit mit Entwicklungs- und komplexem Trauma
- Fokus auf dem, was sich heute in deinem Erleben und in deinen Beziehungen zeigt
- NeuroAffective Relational Model®, entwickelt von Dr. Lawrence Heller
Wünschst du dir Veränderung in deinem Leben?
Viele Menschen wünschen sich, dass sich etwas in ihrem Leben verändert.
Oft versuchen wir dann, zu lernen, uns anders zu verhalten, anders zu denken oder anders zu fühlen.
Und trotzdem geraten wir immer wieder in ähnliche Situationen.
Wie Veränderung entstehen kann
In NARM® verstehen wir diese Veränderungswünsche immer auch im Zusammenhang mit Beziehung.
Denn unsere Art, mit uns selbst, mit anderen und mit schwierigen Erfahrungen umzugehen, entsteht nicht zufällig, sondern in Beziehung. Diese Strategien waren einmal sehr sinnvoll.
Gerade deshalb lassen sie sich nicht einfach ablegen.
Wenn wir unbedingt anders sein oder die Dinge anders machen wollen, setzen wir uns häufig selbst unter Druck. Wir kämpfen gegen etwas in uns an.

NARM® lädt stattdessen dazu ein, mit Interesse auf das zu schauen, was gerade da ist. Je weniger wir gegen unser aktuelles Erleben kämpfen müssen, desto eher kann sich etwas in Bewegung setzen.
Aus diesem Grund müssen unsere Strategien nicht erst verschwinden, damit wir unseren Wünschen näher kommen.
Wenn sie sich im Kontakt zeigen dürfen und auf echtes Interesse treffen, entsteht oft wieder Verbindung zu dem, was unter ihnen lebendig geblieben ist.
Und genau dort eröffnen sich häufig neue Möglichkeiten, wie wir uns selbst und anderen begegnen können.
NARM® gibt mir eine Orientierung dafür, wie ich Menschen begegne und Beziehungen gestalte.
Learn to love again ist das Wofür.
NARM® ist für mich das Wie.
FAQ
NARM® steht für Neuroaffektives Beziehungsmodell. Der Ansatz wurde von Dr. Lawrence Heller für die Arbeit mit Entwicklungs- und komplexem Trauma entwickelt und verbindet Gesprächstherapie mit einer feinen Aufmerksamkeit für das gegenwärtige Erleben (körperlich, emotional, gedanklich) und den Kontakt.
Entwicklungstrauma bezieht sich darauf, dass Kinder für ihre gesunde Entwicklung darauf angewiesen sind, durch geeignete Beziehungs- und Bindungserfahrungen unterstützt zu werden. Wenn solche Erfahrungen nicht ausreichend möglich sind, passen sich Kinder notgedrungen an. Diese Anpassungsstrategien waren einmal sinnvoll. Sie halfen dabei, Beziehung und somit Leben unter den damaligen Bedingungen aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig konnten sie bedeuten, dass Kinder den Kontakt zu Aspekten ihrer Lebendigkeit oder ihrem Selbstausdruck einschränken mussten. Oft begleiten uns diese Strategien bis heute – auch dann, wenn sie heute nicht mehr in gleicher Weise notwendig sind.
NARM® kann bei sehr unterschiedlichen Anliegen hilfreich sein.
Manche Menschen kommen, weil sie unter innerem Druck, Anspannung oder starkem Funktionieren leiden.
Andere wünschen sich weniger die Lösung eines Problems als mehr Verbindung mit sich selbst. Sie möchten gelassener reagieren, mehr Lebendigkeit erleben, oder herausfinden, was ihnen wirklich entspricht.
Beides kann Ausgangspunkt einer gemeinsamen Arbeit sein.
Jede Sitzung beginnt damit, dass wir gemeinsam schauen, was dich heute beschäftigt und was du dir für dich wünschst.
Von dort aus erkunden wir, welche Beziehungsstrategien gerade wirksam werden, was sie schützen, und welche Erfahrungen bisher vielleicht wenig Raum bekommen haben.
Dabei folgen wir keinem festen Programm, sondern dem, was sich im gemeinsamen Prozess entfaltet.
Nicht unbedingt.
In NARM® steht nicht das ausführliche Erzählen der Vergangenheit im Mittelpunkt. Wir schauen vor allem darauf, was sich heute in deinem Erleben, im Kontakt und im Umgang mit dir selbst zeigt.
NARM® richtet den Blick weniger auf die Vergangenheit selbst als darauf, wie sich frühe Beziehungserfahrungen heute im Erleben, im Kontakt und im Umgang mit sich selbst zeigen.
Im Mittelpunkt steht nicht das Bekämpfen von Symptomen oder das Erreichen eines bestimmten Ziels, sondern das gegenwärtige Erleben im Kontakt. Wenn dieses Erleben Aufmerksamkeit und Resonanz findet, können neue Möglichkeiten entstehen.
Unser Erleben zeigt sich nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern auch im Körper. Deshalb beziehen wir den Körper dort mit ein, wo er Orientierung geben kann – ohne mit bestimmten Techniken oder Übungen zu arbeiten.
Dabei beachten wir auch das Nervensystem. Entwicklung geschieht selten geradlinig. Ein sicherer Beziehungsraum bedeutet nicht, dass Menschen sich jederzeit öffnen müssen. Phasen größerer Offenheit wechseln sich mit Momenten ab, in denen Schutz wieder wichtiger wird. Wie viel Nähe, Lebendigkeit oder Kontakt sich in einem Moment möglich anfühlt, verändert sich fortlaufend. Diese Bewegungen zwischen Öffnen und Schließen verstehen wir nicht als Problem, sondern als Teil des Prozesses.
Viele Menschen verbinden Trauma mit einzelnen belastenden Ereignissen.
NARM® richtet den Blick vor allem auf Entwicklungstrauma – also darauf, wie frühe Beziehungserfahrungen, die für unsere Entwicklung nicht ausreichend unterstützend waren, dazu geführt haben, dass wir uns auch heute noch einschränken in dem, wie wir uns auf uns selbst, andere und das Leben beziehen.
Deshalb kommen viele Menschen nicht mit dem Eindruck: „Ich habe ein Trauma.“
Sondern weil sie merken, dass sie immer wieder ähnlich reagieren, obwohl sie sich eigentlich etwas anderes wünschen.
Somit ist NARM® auch im Coaching dienlich, wenn Menschen ihre Beziehung zu sich selbst vertiefen oder ihre persönliche Entwicklung bewusster gestalten möchten.
Akute psychische Krisen oder Schocktraumata behandle ich nicht.
